Parmigiana: ein zeitloser Klassiker der italienischen Küche
SchwierigkeitEin großer Klassiker des Sommers und eine wahre Hommage an saisonale Aromen – die Parmigiana.
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Zubereitung In der klassischen Variante wird die Auberginen-Parmigiana mit frittierten Auberginen, aromatisierter Tomatensauce mit Basilikum, reichlich geriebenem Grana Padano g.U. und einer Schicht aus weichem Käse (meist Mozzarella oder Fior di Latte) zubereitet.
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Portionen Die Ursprünge der Parmigiana sind umstritten und faszinierend. Auch wenn der Name an die Stadt Parma erinnert, liegen ihre Wurzeln weiter südlich: Kampanien, Sizilien und Kalabrien streiten sich um die Herkunft dieses Gerichts.
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Die Ursprünge der Parmigiana
Die vielen Gesichter der Parmigiana
Wie man sie heute genießt
Die Parmigiana ist heute ein äußerst vielseitiges Gericht. Sie schmeckt heiß, frisch aus dem Ofen, aber auch lauwarm oder am nächsten Tag leicht aufgewärmt.
Sie wird als Hauptgericht, als einzelner Gang oder auch als Vorspeise in kleinen Portionen serviert.
In vielen italienischen Familien ist sie ein fixer Bestandteil des sonntäglichen Sommeressens oder an Feiertagen.
In Restaurants findet man heute auch kreative und experimentelle Versionen – etwa mit confierten Tomaten statt passierten, geräucherten Auberginen anstelle von frittierten oder überraschenden Käsekombinationen.
Gegrillte Auberginen für eine leichtere Variante
Für alle, die eine leichtere Alternative bevorzugen, kann die Parmigiana auch mit gegrillten oder im Ofen gegarten Auberginen statt frittierten zubereitet werden.
In dieser Variante kommt der Geschmack des Gemüses besonders gut zur Geltung – vorausgesetzt, die Zutaten sind von hoher Qualität.
Der Grana Padano g.U. bleibt auch in der „light“-Version die Hauptzutat: gerieben zwischen den Schichten sorgt er für Geschmack, oder als knusprige Käsewaffel obendrauf für einen dekorativen und köstlichen Akzent.
Gemüse-Parmigiana: Inspirationen
Neben der klassischen Auberginen-Parmigiana gibt es zahlreiche kreative Abwandlungen. Die beliebtesten sind:
– Zucchini-Parmigiana: Feiner im Geschmack, mit gegrillten oder frittierten Zucchini.
– Kartoffel-Parmigiana: Reichhaltiger und sättigender – ideal für den Winter.
– Artischocken- oder Kürbis-Parmigiana: Saisonale Alternativen, die sich wunderbar mit Gewürzen und Kräutern verfeinern lassen.
– Weiße Parmigiana: Ohne Tomaten, mit Béchamel oder nur mit Käse – hier kann der Grana Padano g.U. sowohl als cremige Basis als auch als knuspriges Topping glänzen.
In allen diesen Varianten bleibt der Grana Padano g.U. ein Schlüsselelement: Er verleiht Geschmack, unterstützt die Struktur des Gerichts und bringt die perfekte Gratinschicht.
Regionale Varianten
Jede italienische Region hat ihre eigene Interpretation der Parmigiana, hier einige Beispiele:
– In Neapel: Dünne, sorgfältig entwässerte frittierte Auberginenscheiben, viel Sauce und frisches Basilikum.
– In Sizilien: Hier kommen oft auch gekochte Eier oder lokale Wurstwaren zwischen die Schichten.
– In Kalabrien: Eine rustikalere Version mit Peperoncino und manchmal sogar altbackenem Brot als Boden.
– In Parma: Obwohl nicht der Ursprungsort, gibt es hier oft eine „Fusion“-Version, die Aromen der emilianischen Tradition mit Auberginen und regionalen Käsesorten kombiniert.







