DAS WOHLERGEHEN DER TIERE

DAS WOHLERGEHEN DER TIERE

Unsere Tierschutzbemühungen

Das „System Grana Padano DOP“ hat sich schon immer auf die Qualität in der Herstellung und die Art und Weise der täglichen Arbeit konzentriert, um eben diese Qualität anzubieten und dem Verbraucher ein gesundes und authentisches Produkt zu garantieren.

Qualität erfordert viel Zeit und Mühe und wir erreichen sie nur, indem wir dauerhaft Engagement und Ressourcen in die Forschung und in Maßnahmen investieren, welche die, in diesem Bereich geltenden Regeln respektieren und jeden Aspekt des Produktionsprozesses – vom Feld und Stall über die Käserei bis hin zur Reifung – verbessern.

Der Produktionsprozess des Grana Padano DOP beginnt bereits auf dem Feld mit der Wahl der geeigneten Futterzusammensetzung für die Kühe. Denn nur Qualitätsmilch, die ausschließlich von gut ernährten, gesunden und gut gehaltenen Kühen stammt, sorgt für ein Qualitätsprodukt.

Die rund 4.500 Milchfarmen, aus denen die Milch für die Produktion des Grana Padano DOP stammt, sind sich dieser Bedingung bewusst. Das Grana Padano Schutzkonsortium legt zudem großen Wert auf den Faktor der Sensibilität und des Respekts, indem es alle Mitglieder in der Produktionskette eindringlich auffordert, darauf zu achten, dass die Milchbauern ihr Bestes geben, um den Tierschutz einzuhalten und vorbildliche Produktionsverfahren anwenden, um qualitativ hochwertige Milch zu erzeugen.

Um unseren Willen zu demonstrieren, möchten wir darauf hinweisen, dass laut einer Studie, die im Rahmen der Qualitätsverbesserung des Grana Padano DOP (FILIGRANA) mit der Unterstützung des Italienischen Landwirtschaftsministeriums (MiPAAF) durchgeführt wurde, 134 stichprobenartig getestete Milchfarmen bereits ein sehr gutes Tierschutzniveau aufweisen. Von diesen erhielten 96 eine durchschnittliche Tierschutz-Punktzahl von 151,23 Punkten, entsprechend 67,47 % auf der Bewertungsskala (51,45 – 199,35 Punkte) und wurden daher als „ausgezeichnet” eingestuft. Die anderen 38 Ställe erhielten eine gute Bewertung mit durchschnittlich 121,31 Punkten (59,62 % auf der Bewertungsskala) und liegen somit im zweiten Drittel der möglichen Punktzahl (43,24 – 174,42 Punkte). Dies zeigt, dass alle Bemühungen und die Aufmerksamkeit auf die gesamte Produktion stets auf Qualität basieren.

Ernährung und Futtermittel für die Tiere müssen der Produktionsspezifikation des Grana Padano entsprechen. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird anhand eines Systems regelmäßiger Kontrollen gewährleistet, das durch eine externe, nicht dem Schutzkonsortium angehörige Organisation, die akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft CSQA verwaltet wird, welche über die Zulassung des Italienischen Landwirtschaftsministeriums für die Zertifizierung des Grana Padano DOP verfügt.

Eine gesunde Milchkuh produziert in jedem Fall bessere Milch, auch im Hinblick auf die Käserherstellung. Daher liegt es im Interesse eines jeden kompetenten und intelligenten Milchfarmers, dem Leben seiner Rinder besondere Aufmerksamkeit zu widmen, um sein Geschäft zu schützen und vor allem als Garantie für den Verbraucher.

Die Lebensbedingungen der Kühe

Die Landwirte stellen ein korrektes Herdenmanagement in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit und implementieren automatische Beurteilungssysteme der morpho-physiologischen Parameter ihrer Tiere. Hierfür werden mittlerweile immer häufiger spezielle Sensoren eingesetzt, die eine konstante Überwachung aller Tiere und gezielte Eingriffe bei spezifischen Bedürfnissen einzelner Tiere gestatten – mit eindeutigen Vorteilen für die gesamte Herde.

Die Rinder sind in Liegeboxen untergebracht, deren Größe mindestens den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und häufig auch über dem Standard liegen, die den Tieren einen höheren Komfort gewährleisten und verhindern, dass sie sich gegenseitig behindern oder während der Ruhezeit stören. Insbesondere wird darauf geachtet, dass die Einstreu konstant sauber ist. In zahlreichen Fällen werden die Tiere in Laufställen gehalten, in denen sie sich frei bewegen und ernähren können, was sich sehr positiv auswirkt; die Bauweise der Ställe gewährleistet eine gute natürliche Lüftung mit einem optimalen Luftwechsel; im Sommer ist für Kühlung und im Winter für Heizung gesorgt, was sich vorteilhaft auf das Wohlbefinden der Tiere auswirkt. Die aktuelle Änderung der Produktionsregeln sieht auch die Einführung von Melkrobotern vor, sodass die Tiere ihren Zugang zur Melkmaschine selbst regulieren können. Die Vorteile für das Wohl der Tiere liegen auf der Hand, denn auf diese Weise werden die Bedürfnisse der einzelnen Tiere berücksichtigt.

Beim Herdenmanagement wird insbesondere auf die Haltungsart geachtet, um Stresssituationen für das Vieh zu vermeiden, die sich im schlimmsten Fall sogar so negativ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere auswirken können, dass z. B. die Vorstellung, dass es den Tieren auf grünen Weiden besser geht, nicht mehr zutrifft. Weidehaltung macht die Tiere anfälliger gegenüber schleichenden Krankheiten, die zu übermäßigem Gewichtsverlust führen können. Um dem entgegenzuwirken, sind die Landwirte häufig gezwungen, auch auf der Alm Futtermittel und andere typische Präparate der Massentierhaltung zu verfüttern, auf die Gefahr hin, den Sinn der Almbewirtschaftung zu verzerren und die nachhaltige Nutzung der Weiden zu beeinträchtigen.

Milchgebende Kühe tendieren dazu, im Stall zu bleiben, denn hier kommen sie bequemer an Futter und Wasser heran und können sich jederzeit auf der vorbereiteten Einstreu ausruhen. Kälber und trockengestellte Kühe gehen dagegen lieber auf die Weide. Fest steht jedoch, dass die Tiere weder im Sommer bei großer Hitze gerne ins Freie gehen, sondern schattige Plätze bevorzugen, die häufig durch Ventilatoren und Sprühnebel gekühlt werden, noch bei starkem Wind oder im Winter, wenn es draußen neblig-feucht und die Erde nass ist, da sie dann mit ihren Hufen einsinken und sich nur mühsam fortbewegen können.

Die Alpungsperiode im Sommer und Beweidung des Viehs gehören zur traditionellen Landwirtschaft im Alpenraum und haben sich als Lösung zur optimierten Nutzung der Futterressourcen und des Arbeitsaufwandes auf dem Hof entwickelt. Diese Art der Viehhaltung weist unzweifelhafte Vorteile auf. In der Tat wird sie nach längerem Rückgang in zunehmendem Maße wieder geschätzt und ist heutzutage insbesondere in den Bergregionen weit verbreitet, wo hierfür geeignete Rassen gehalten werden.

Für rund 15 % der Höfe, von denen die Milch für die Produktion des Grana Padano Schutzkonsortiums stammt, sind Almbewirtschaftung und Beweidung eine unverzichtbare Haltungsart, insbesondere für Betriebe im Voralpenland und in den Alpentälern von Lombardei, Venetien, Trentino-Südtirol und Emilia. Mindestens 10 % der Milchbetriebe in der Ebene nutzen Weideflächen und weitere 30 % haben einen Paddock im Freien, wo sich die Kühe nach Belieben frei bewegen können. In der Ebene ist die Situation aufgrund von Tradition, Kultur und Haltungsart selbstverständlich anders (Art der Futterzusammensetzung, Stallhaltung, Entfernung von Almen und Weiden, Rinderrassen), wobei nicht vergessen werden sollte, dass seit dem Übergang zur Laufstallhaltung in den 1950er Jahren die für Norditalien typischen, auf jedem Hof anzutreffenden kleinen oder großen Anbindeställe verschwunden sind.

Die am häufigsten eingesetzte Rasse in der Milchproduktion im Flachland ist die Holstein-Friesian, die jedoch infolge der Umstrukturierung zahlreicher alpiner Betriebe auf die produktivere Stallhaltung wie in der Poebene ebenfalls in den Bergregionen verbreitet ist. Verschiedene Landwirte bringen auch ihre Holstein-Friesian-Kühe auf die Alm. Sofern sie von klein auf an den Almsommer gewöhnt werden und günstige Bedingungen vorliegen (Entfernung, Hangneigung, Felsigkeit, qualitativ und quantitativ gute Weiden), können sich auch Friesian-Kühe der Almhaltung ziemlich gut anpassen.
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Spezifikation

Am 21. April 2017 haben die Mitglieder der Jahresversammlung des Grana Padano Schutzkonsortiums angedacht, ein System einzuführen, welches Maßnahmen zum Tierschutz und Kriterien für Haltung, Gesundheitszustand, Bewegungsfreiheit, Zugang zu Futter und Wasser sowie die Weidemöglichkeiten festlegt und messbar definiert. Diese Maßnahmen wurden lediglich noch nicht eingeführt, da wir noch immer auf die Bestätigung von bereits vorhergegangenen Änderungen des Regelwerks (2014 vorgelegt) durch das Italienische Landwirtschaftsministerium und die EU warten müssen.

Es wird ein Beurteilungsverfahren mit einzuhaltenden Mindeststandards eingeführt, unterhalb derer ein Hof aus dem Grana Padano DOP-Verband ausgeschlossen wird, mit dem Ziel, alle Milchbauern innerhalb eines vernünftigen Zeitraumes auf den Höchststand zu bringen. Entsprechend der Produktionsspezifikation, müssen Nahrung und Futtermittel nahezu ausschließlich aus der Produktionsregion des Grana Padano DOP, also aus Norditalien, stammen. Dort sind Maiskulturen aus gentechnisch veränderten Organismen bekanntermaßen verboten. Lediglich Soja, welches allenfalls einen minimalen Teil der Tagesration darstellt, kann gentechnisch verändert sein, sofern es importiert wird. Die Produktion erfolgt jedoch auf jeden Fall „verantwortungsvoll” gemäß dem von der Europäischen Kommission anerkannten RTRS-Standard (Runder Tisch für verantwortungsbewussten Sojaanbau), um die Anforderungen der EU-Richtlinie für Erneuerbare Energien zu erfüllen.

Anwendung der vom Italienischen Referenzzentrum für Tierschutz (CReNBA) des Italienischen Gesundheitsministeriums ausgearbeitete Spezifikation

Der Schutz und das Wohlergehen landwirtschaftlicher Nutztiere sind seit jeher vorrangige Ziele des europäischen und italienischen Gesetzgebers. Bereits mit dem Vertrag von Lissabon hat Europa anerkannt, dass Tiere „fühlende Wesen” sind. Seitdem hat der Gesetzgeber zwingende Normen zur Achtung des Tierwohls erlassen. Alle Landwirte sind gehalten, die sogenannte GUTE TIERHALTUNGS- UND LANDWIRTSCHAFTLICHE PRAXIS anzuwenden, da sie andernfalls von den Prämienzahlungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie von den Finanzierungen der Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum (EPLR) ausgeschlossen und mit harten Sanktionen belegt werden. Die vom Italienischen Referenzzentrum für Tierschutz (CReNBA) ausgearbeitete Spezifikation enthält – freiwillige – Leitlinien und Angaben für die Beurteilung des Tierwohls in einem Betrieb. Die Leitlinien basieren auf dem Forschungsprojekt European Welfare Quality®, auf den Vorgaben des Norm-Entwurfs über das Wohlbefinden erwachsener Rinder, der zwischen 2007 und 2009 in Straßburg diskutiert wurde, und auf den wichtigsten und relevantesten Veröffentlichungen zum Tierschutz der letzten zehn Jahre.

Um die Vorschriften der italienischen und europäischen Normen zu erfüllen, hat der italienische Gesetzgeber einen „Nationalen Plan für das Tierwohl” (PNBA) verabschiedet. Gleichzeitig sollen hierdurch die Ausführung und die Programmierung der Kontrollen vereinheitlicht und die Ausbildung der Tierärzte und Landwirte in Bezug auf die wesentlichen Themen zum Tierwohl verbessert werden. Dies bedeutet, dass alle an der Produktion des Grana Padano DOP beteiligten Landwirte die Vorgaben der verbindlichen Vorschriften einhalten müssen und regelmäßigen Kontrollen vonseiten der zuständigen Organe (Tierärzte der Gesundheitsbehörden - ATS) unterzogen werden. Diese überprüfen die Einhaltung der geltenden Vorschriften und die Gewährleistung einer konstanten Weiterbildung. Zudem beraten sie die Landwirte, um eine konstante Verbesserung der Haltungspraxis und somit des Tierwohls zu erzielen.

Die Milchbetriebe des Grana Padano Schutzkonsortiums befolgen diese Leitlinien nicht nur, sondern sie tun weit mehr. Wie bereits erwähnt, hat die Mitgliederversammlung des Grana Padano Schutzkonsortiums bei der Jahresversammlung bereits angedacht, so bald wie möglich ein System einzuführen, welches – unter Androhung des Ausschlusses aus dem Verband – zur Einhaltung der Tierschutzvorschriften verpflichtet, aber auch das Wohlergehen der Tiere objektiv beurteilt.
 
Der Schutz des Tierwohls, der als Grundprinzip in der Gesellschaft verankert ist und das wichtigste Anliegen des Grana Padano Schutzkonsortiums darstellt, verbessert die Produktionsleistungen, die Produktqualität und seine gesundheitliche Unbedenklichkeit, bürgt für den Verbraucherschutz und deckt sich mit den wirtschaftlichen Interessen der Milchbauern und dem landesweiten System. Aus diesem Grund ist das übergreifende Engagement aller an der Produktion des Grana Padano DOP Beteiligten darauf ausgerichtet, den Schutz des Tierwohls immer mehr zu verbessern, größtenteils auch weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus: Das Wohlergehen der Herde ist eine „Conditio sine qua non” für die Grana Padano DOP-Produktionskette und für die Gewährleistung eines erstklassigen Erzeugnisses, das den Marktanforderungen im Interesse aller, von den Verbrauchern bis zu den Erzeugern, gerecht wird.

Am 21. Januar 2014 wurde im Italienischen Gesundheitsministerium in Rom ein vom Italienischen Referenzzentrum für Tierschutz (CReNBA) des Instituts für Tierseuchenbekämpfung der Lombardei und der Emilia Romagna (IZSLER) entwickeltes Beurteilungssystem des Wohlergehens von Tieren, einschließlich Milchkühen, vorgestellt. Bei dieser Gelegenheit waren ebenfalls das Italienische Landwirtschaftsministerium, einige Italienische Institute für Tierseuchenbekämpfung, Wirtschaftsverbände, der Nationale Verband italienischer Tierärzte (F.N.O.V.I.) und einige Regionen vertreten. Dieses Beurteilungssystem des Wohlergehens von Milchkühen wurde auf der Internetseite des Instituts für Tierseuchenbekämpfung der Lombardei und der Emilia Romagna (IZSLER) veröffentlicht und ist dort abrufbar. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die in dem Handbuch beschriebene Methode auf der Analyse zweier Datengruppen basiert: Daten in Verbindung mit den Gefahren, die durch die Umgebungsbedingungen entstehen (Management, Betriebsform, Ausrüstungen und mikroklimatische Bedingungen) und Daten im Zusammenhang mit den negativen Auswirkungen auf das Wohlergehen der Tiere, die einer oder mehreren der besagten Gefahren ausgesetzt sind.

Bei der Auswahl der Beurteilungskriterien setzt das CReNBA auf wissenschaftlich gut gestützte Kriterien und privilegiert objektiv und leicht messbare Prüfgrößen. Auf diese Weise lassen sich auch unterschiedliche Betriebe auf der Grundlage der gleichen Beurteilungen miteinander vergleichen, wobei eine objektivere Beurteilung der Haltungsbedingungen der Tiere gewährleistet wird.
Ein 2014 nach der vorgenannten Methode des Italienischen Referenzzentrums für Tierschutz (CReNBA) durchgeführtes Forschungsprojekt über das Tierwohl, für das 134 Höfe der Grana Padano DOP-Produktionskette stichprobenartig ausgewählt wurden, ergab, dass 71,6 % der untersuchten Ställe in Bezug auf die Einhaltung der Anforderungen zur Gewährleistung des Tierschutzes eine sehr gute Punktzahl erzielten und die restlichen 28 % als gut eingestuft wurden.

Es ist allgemein bekannt, dass das Betriebsmanagement, d. h. alle Tätigkeiten, in welche die für die Tiere zuständigen Personen involviert sind, grundlegend für das Tierwohl sind. Entgegen den Erwartungen ist sein Einfluss auf die Haltungsbedingungen der Tiere größer als die Konstruktionsmerkmale des Hofes. Darüber hinaus hat das CReNBA spezifische Kriterien für die Bestimmung eines durchschnittlich guten Gesundheitszustandes der Tiere in einem Betrieb festgelegt. Sollten besonders kritische Bedingungen im Vergleich zu den gesetzlichen Anforderungen auch nur bei einem einzigen Tier festgestellt werden, können dem betreffenden Betrieb keine gute Bedingungen für das Tierwohl anerkannt werden.

Das Grana Padano Schutzkonsortium hat sich für die Zusammenarbeit mit einem nationalen, unabhängigen und kompetenten Institut entschieden, das sich bei seiner Arbeit auf Rechtsquellen und wissenschaftliche Studien beruft, um die tatsächlichen Lebensbedingungen und Bedürfnisse nicht mit unseren Erwartungen zu verwechseln. Darüber hinaus möchten wir darauf hinweisen, dass es sehr wichtig ist, das Wohlergehen der Tiere durch erfahrene und kompetente Fachkräfte beurteilen zu lassen, wie die eigens geschulten Tierärzte des CReNBA.
Die moderne Milchviehhaltung in der Poebene: Heutzutage tätigt die Mehrheit der Milchviehbetriebe – auch dank der Zuschüsse der GAP – aus Effizienzgründen signifikante Investitionen, um ihre Umweltnachhaltigkeit und Energieeffizienz auch weiterhin zu verbessern und um den Tieren die besten Lösungen zum Schutz ihres Wohlergehens zu bieten. Auf diese Weise entstehen moderne Milchviehbetriebe mit geschlossenem Kreislauf, die mit allen zurzeit verfügbaren, modernen Techniken im Hinblick auf Einsparung und Wohlergehen ausgestattet sind. Die meisten Betriebe der Grana Padano DOP-Produktionskette stellen sich den Marktanforderungen durch:
 
  1. Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen
  2. Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumabbau aus den Abwässern
  3. CO2-Abbau
  4. Wärmerückgewinnung
  5. Reinigung der Abwässer
  6. Wassereinsparung
  7. Energieeinsparung
  8. wirtschaftliche Nachhaltigkeit.
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Etikettierung

Dank der Bemühungen des Italienischen Landwirtschaftsministeriums (MiPAAF) hat der Sektor die Ursprungsangabe auf dem Milchetikett erlangen können, die bereits bei der Wahl des Verbrauchers besser schützt und als Orientierungshilfe dient, wobei zu bedenken ist, dass nicht alle Länder die gleichen Tierschutzvorschriften wie Italien anwenden. Das Grana Padano Schutzkonsortium kann ein zusätzliches anerkanntes Etikettierungssystem nur begrüßen, wenn dadurch die Verbraucher über die täglichen Bemühungen der Landwirte, um die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Milchkühe, informiert werden. Vor allem um eine hochwertige, gesunde Milch zu produzieren, die zu dem weltweit wichtigsten DOP-Erzeugnis im internationalen Rahmen der Qualitätsprodukte verarbeitet werden kann, nämlich zu GRANA PADANO.

Das Grana Padano Schutzkonsortium, seine Molkereien und die zuliefernden Milchbauern haben ein direktes Interesse daran, ihre Kunden detailliert und angemessen über das tägliche Zusammenwirken der gesamten Produktionskette zum Schutz ihrer Nutztiere zu informieren. Denn diese Tiere sind der Ausgangspunkt für eine lokale Produktion, die die alte Tradition des Grana Padano DOP mit modernen und innovativen, umweltfreundlichen Haltungstechniken verbindet, die das Wohlergehen der Tiere verbessern und ein angemessenes Einkommen aller Beteiligten der Produktionskette gewährleisten.

Genau aus diesem Grund haben wir ein neues Logo kreiert: „Il nostro Latte” (Unsere Milch). Hiermit möchten wir speziell dem Wunsch der Verbraucher nach Transparenz bei der Rückverfolgbarkeit gerecht werden und eine zusätzliche Garantie für die Qualität, die Einzigartigkeit und die Herkunft der Milch aus einem geschützten Produktionsgebiet bieten. Dieses Logo kann auf freiwilliger Basis von allen Mitgliedern des Konsortiums und autorisierten Abpackbetrieben auf allen Grana Padano DOP-Verpackungen sowohl für den Vertrieb in Italien als auch im Ausland verwendet werden. Das neue Logo „Il nostro Latte” ist durch ein Regelwerk definiert, das Grenzen und Bedingungen für die Konzession an die Abpackbetriebe bei der Verwendung des Logos vorgibt, das vom Grana Padano DOP Schutzkonsortium kreiert und angemeldet wurde.
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